Schule am Schloss

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Verabschiedung Hr. Sperlich

Der Leitwolf verlässt das Rudel

Schulleiter Werner Sperlich, Leiter der OBS Liebenburg, verabschiedete sich Ende Januar in den Ruhestand

Lenker und Leiter

Gut 10 Jahre hatte Sperlich die Geschicke und Belange der OBS in Liebenburg geleitet und sogar noch ein gutes Jahr länger das Ruder fest in den Händen gehalten. Ende Januar war schließlich Schluss für Sperlich mit seinen 66 Jahren. Seine Amtszeit als Schulleiter wurde mit einem Festakt besiegelt. Zu Recht: Erfolgreich hatte er die Schule während seiner gut zehnjährigen Dienstzeit mit viel Geschick durch stürmisches Wasser manövriert. Es galt nämlich vor wenigen Jahren, den Landkreis und Kreistag vom Erhalt der Schule zu überzeugen, schließlich stand das Fortbestehen der Schule auf Messers Schneide. Letztlich nur im Schulterschluss mit Schülern, Eltern, Kollegen, Verwaltung und dem Rat der Gemeinde war es ihm in einem großen Kraftakt gelungen, den Standort Liebenburg als Schule nachhaltig zu sichern. Die Umbauarbeiten mit der dringend nötigen energetischen Sanierung laufen immer noch auf Hochtouren. Geplante Fertigstellung ist wohl nach Lage der Dinge in etwa 2 Jahren.

Ein Leben für Schule und Sport

Sperlich hat sein Leben der Schule und dem Sport (Fußball) verschrieben, das steht fest. Diese beiden Themen bestimmten privat wie dienstlich immer sein Leben: 1977 Lehramtsstudium, Eintritt in den Schuldienst erst 1992, geschuldet der wenigen freien Stellen zu jener Zeit. Vorher Industriekaufmann und mehrjähriger Geschäftsführer des Sportvereins MTV Wolfenbüttel. Dann Stationen und Zwischenstopps in Schulen in Remlingen und Bad Harzburg, bevor er dann als Schulleiter am Schulzentrum Liebenburg im Jahre 1998 anfing.

Viel Lob

Die vielen Gäste auf Sperlichs Entlassung sparten nicht mit Lob: „Ihnen ging es immer um die Schule, ihre Mitarbeiter und die Schülerinnen und Schüler, besser geht es nicht“, lobte Michael Conzen, Leiter des Fachbereiches Bildung und Kultur im Landkreis Goslar den scheidenden Schulleiter. Kirsten Sonnemann, Dezernentin der Landesschulbehörde in Braunschweig betonte, dass sie „noch sehr gerne weiter mit Sperlich zusammengearbeitet hätte“. Eine innige Umarmung am Ende ihrer Rede war Beweis genug.

Schulelternratsvorsitzende Daniela Willeke konnte es sich nicht verkneifen und stichelte am Ende ihrer Grußworte in Anspielung auf Sperlichs Passion für den VFL Wolfsburg: „Herr Sperlich, wenn Sie mal einen grün-weißen Sieg sehen wollen, begleiten Sie mich doch ins Werder-Stadion nach Bremen!“ (Gelächter)

Der Bürgermeister der Gemeinde Liebeburg, Alf Hesse, bilanzierte nüchtern und pragmatisch: „Obwohl Werner Sperlich kein Bürger der Gemeinde ist, hat er immer für Liebenburg gekämpft!“

Auch Sperlich selbst sparte nicht mit Lob am Ende seiner Dienstzeit: „Kompliment an alle, ihr habt mir die Arbeit hier in Liebenburg leicht gemacht!“ Sicherlich gemeint waren wohl die Lehrkräfte, die Sekretärin und der Hausmeister, die tagtäglich mit Engagement und Einsatz das pädagogische wie organisatorische reibungslose Funktionieren der OBS Liebenburg möglich machen.





Musikalisches farewell des Kollegiums

„Fern von der Schule muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“. Mit diesem neu getexteten Songtext zur Melodie des Hits von Reinhardt Mey verabschiedete sich das Kollegium von Sperlich auf seine Art und Weise vor gut 100 Gästen in der Mensa der Schule.

Ambitionierte neue Leitung

Lückenlos übernahm Martina Hepe am 4.Februar pünktlich den Posten der neuen Schulleitung in Liebenburg.

Die Braunschweigerin war zuletzt in der Landesschulbehörde in Braunschweig als Schulentwicklungsplanerin tätig und arbeitet sich derzeit kräftig in ihren neuen Job ein: „Ich freue mich auf die schulische Arbeit hier in Liebenburg“, so Hepe zu ihrer neuen Tätigkeit.


Text u. Fotos: M.Kruppa