Schule am Schloss

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Frankreichfahrt 2018

Schüleraustausch mit Tiefgang

Oberschüler der Schule am Schloss reisen in die Normandie und erleben Kriegsgeschichte des Zweiten Weltkrieges hautnah

In Kooperation mit der Jugendpflege und dem deutsch-französischen Jugendwerk hat die Oberschule Liebeburg unter der Leitung der Französisch-Lehrkraft Desiree Widlowski eine fünftägige Studienfahrt in die kleine Gemeinde Saint Aubin in der Normandie durchgeführt. Begleitet wurde der Kurztrip zudem von der Sozialpädagogin Nicole Franke, ebenfalls Mitarbeiterin der Schule.

Die Liebenburger Schüler konnten so ihre Französischkenntnisse praktisch unter Beweis stellen und Nachhilfe in die Zeitgeschichte bekommen. Die etwas strapaziöse Busfahrt von gut zehn Stunden nahmen die Schülerinnen und Schüler in Kauf, denn schließlich wartete vor Ort in der französischen Partnergemeinde Liebenburgs ein hoch abwechslungsreiches Programm auf die Jugendlichen. Wesentliche Highlights waren die Ansprache des Bürgermeisters der Gemeinde Saint Aubin, kulinarische Spezialitäten der Normandie sowie das historisch bedeutende Umfeld der kleinen Atlantikgemeinde. Schließlich landeten hier zu Kriegsende alliierte Truppen am französischen Atlantikstrand.

Die Besichtigung des historisch bedeutenden Omaha Beach Soldatenfriedhofes, war ein Muss. Namensgeber für ein Stück Atlantikstrand, an dem am 6.Juni 1944 3881 amerikanische Soldaten ihr Leben verloren hatten oder schwer verwundet wurden. Diese Invasion alliierter Truppen gilt als Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges, weil er die „Festung Europa“ knackte und den Sieg über Nazi-Deutschland schlussendlich in Gang brachte.

Strenge Sicherheitskontrollen gehörten für die Jugendlichen dazu, weil sich der Soldatenfriedhof auf amerikanischen Hohheitsgebiet befindet.

Besuche des Memorial Museums in Caen sowie die Erklimmung des Klosterbergs auf Mont-St.-Michel – einer kleinen legendären Gemeinde mit 32 Einwohnern auf einem Felsen im Wattenmeer der Normandie rundeten diese erlebnisreiche Woche für die Liebenburger Reisegruppe ab.

Ausklingen ließen die Organisatoren den Schüleraustausch mit einer großen Abschlussfeier. Dann ging es wieder per Bus in die niedersächsische Heimat.

Text : M.Kruppa

Fotos: privat