Schule am Schloss

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Projektwoche 2017


Schule am Schloss stemmt erfolgreich die Projektwoche 2017


Liebenburger Schüler stellen während der Projektwoche vom 1. bis 3.2.2017 unter dem Motto „Umwelt“ ihre Kreativität und vor allem ihr Umweltbewusstsein in bunten Projekten unter Beweis. Frei nach dem Motto: Die Umwelt und den Spaß im Visier

Knapp drei Tage hatten die gut 330 Schülerinnen und Schüler unter gezielter pädagogischer Anleitung in diversen Projekten gewerkelt, gehämmert, geklebt, gefeilt, geschnitzt, gelesen musiziert und genäht: Die Ergebnisse konnten sich sehen bzw. hören lassen:

Bei der großen Abschlusspräsentation in der Aula der Schule am Schloss am vergangenen Freitag – mit einigen einstudierten Umweltsongs des Musiklehrers Wilfred Rengelshauen und seiner jungen Band - stand für viele der Jugendlichen fest: Aus scheinbar alten Konsumprodukten des Alltags lassen sich mit Ideenreichtum und handwerklichem Geschick schnell viele neue kreative Produkte erschaffen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch nachhaltig die Umwelt und ihre kostbaren Ressourcen schonen. Da waren zum Beispiel bunte Skulpturen aus alten Kronkorken: Ein farbenfroher Skorpion und andere Tiere waren unter der Leitung von Lehrkraft Christian Sauer aus alten Blechverschlüssen von Pfandflaschen zu faszinierenden und realistischen Figuren verbaut worden. Werklehrer Lars Golombek zeigte seinen Teilnehmern, wie man aus alten Holzbrettern Frühstücksbrettchen schnitzt und sägt.

Lehrerin Hilde Löwenbrück hatte aus Blechdosen ebenfalls Kunstwerke gezaubert. Das Team um Wiebke Gräser rettete viele alte Jeans vor der Altkleidersammlung und präsentierte am Ende modische und handgearbeitete Umhängetaschen „Made in Liebenburg“. Natürlich hatten sich auch interessierte Schüler mit anderen Aspekten des Umweltbewusstseins auseinandergesetzt. Stichwort Kernenergie: Im Fokus stand der kritische Jugend-Roman „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang, mit dem sich die Gruppe von Frau Widlowski und Herrn Kruppa ausführlich beschäftigte. Wie gefährlich ist eigentlich die Atomkraft, was genau passierte in Tschernobyl und Fukushima? Was werden die Energieformen der Zukunft sein? Fragen, auf die die Gruppe Antworten finden wollte und auch fand.

Martina Kühn ging mit ihren Schülern der Frage nach, was Biofleisch von der billigen Discounterware unterscheidet. Schmeckt die Wurst regionaler Anbieter wirklich besser als vom Supermarkt? Ja, tut sie. Überzeugen konnten sich die Besucher davon in einer leckeren Verkostung im Foyer.

Ein überdimensional große Weltkarte –handgezeichnet - schmückt ab sofort die Pausenhalle. Der Grund: Schüler der fünften und sechsten Klassen hatten mit den Pädagogen Stephan Wedekind und Markus Kruppa in mühevoller Arbeit viele große Nationalparks der Erde in eine riesige Weltkarte eingezeichnet, um auf die Wichtigkeit dieser einzigartigen Naturreservate für das ökologische Gleichgewicht unserer Erde hinzuweisen. Natürlich durfte da auch der „Nationalpark Harz“ vor unserer Haustür nicht fehlen.

Insgesamt ziehen die Pädagogen ein positives Fazit dieser dreitägigen Kreativwoche: Wurden doch die Gedanken der Jugendlichen stark beflügelt und die Kreativität in einer außerplanmäßigen Schulveranstaltung massiv gestärkt. Handlungsorientierter Unterricht mal ganz anders.

Text u. Fotos: M.Kruppa